ZIC®-HILIC-Technologie von Merck verbessert die Lebensmittelsicherheit
Neue FDA-Methode zur Bestimmung von Melamin und Cyanursäure in der Säuglingsanfangsnahrung verwendet die SeQuant™-ZIC®-HILIC-Chromatografiesäule von Merck
Die Verunreinigung von Lebensmitteln mit Melamin kann schwere Krankheiten verursachen – vor allem bei Kindern. Daher ist ein zuverlässiges Verfahren zur Bestimmung von Melaminrückständen und ähnlichen potenziellen Verunreinigungen in Lebensmitteln und vor allem in Milchprodukten für Kinder erforderlich. Die SeQuant™-ZIC®-HILIC-Technologie von Merck bietet hierfür eine Lösung.
Zuverlässig und empfindlich: FDA empfiehlt SeQuantTM ZIC®-HILIC von Merck
Vor Kurzem hat die amerikanische Bundesbehörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln (Food and Drug Administration – FDA) bekannt gegeben, dass sie ein Verfahren zur gleichzeitigen Bestimmung von Rückständen von Melamin und Cyanursäure in der Säuglingsanfangsnahrung unter Verwendung der Chromatografiesäule SeQuantTM ZIC®-HILIC von Merck entwickelt hat. Die FDA ist unter anderem für die Sicherung von Nahrungsmitteln in den U.S.A. zuständig. Empfehlungen der FDA erhalten weltweite Aufmerksamkeit und werden häufig von nationalen Behörden in anderen Ländern übernommen.
Das vorgeschlagene Verfahren ist eine Variante der Flüssigkeitschromatografie (hydrophile Flüssigkeitschromatografie, HILIC), die mit der Massenspektrometrie (LC-MS) kombiniert wird. Mithilfe von SeQuantTM ZIC®-HILIC können selbst kleinste Mengen von Melamin und Cyanursäure präzise getrennt und bestimmt werden. Die Grenzwerte der Quantifizierung und Bestätigung betragen 0,25 µg/g für beide Analyte. Auf diese Weise kann die Qualität der Säuglingsanfangsnahrung mithilfe von SeQuantTM ZIC®-HILIC von Merck zuverlässig geprüft werden.
Gleichzeitige Bestimmung von Melamin und Cyanursäure
Das von der FDA vorgeschlagene ZIC®-HILIC-Verfahren bietet im Vergleich zu alternativen Messmethoden einen entscheidenden Vorteil: Mit Melamin verunreinigte Säuglingsanfangsnahrung kann auch andere giftige Triazinverbindungen enthalten, wie beispielsweise Cyanursäure, das in Verbindung mit Melamin die negativen Auswirkungen des verunreinigten Lebensmittels noch verstärken kann. Durch die gleichzeitige Bestimmung und Bestätigung von Melamin und Cyanursäure in Säuglingsanfangsnahrung auf Milchpulverbasis verbessert das vorgeschlagene Verfahren die Lebensmittelsicherheit beträchtlich.
Weitere Informationen über das FDA-Verfahren zur Bestimmung von Melamin und anderen Stoffen in Säuglingsanfangsnahrung sind hier zu finden: http://www.cfsan.fda.gov/~frf/lib4421.html.
| Produkte für die Bestimmung von Melamin- und Cyanursäurerückstände in Säuglingsanfangsnahrung mithilfe von LC-MS/MS: |
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